Fracking
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Aktuelles zum Thema Fracking:

Hendricks täuscht das Volk - grünes Licht für Fracking geplant
Nach dem nun vorliegenden Gesetzentwurf  bleibt nicht mehr viel von den Beteuerungen der Umweltministerin  Hendricks. In den vergangenen Tagen widersprach bereits ihr  Pressesprecher zentralen Punkten aus ihren Beschwichtigungsinterviews  vom Wochenanfang. Nun bestätigt sich schwarz auf weiß, dass die Bundesregierung aus CDU und SPD den Kniefall vor der Frackinglobby anstrebt.
Hier geht es zum kompletten Bericht: http://www.gegen-gasbohren.de/2014/11/20/hendricks-taeuscht-das-volk-gruenes-licht-fuer-fracking-geplant/

Aktuelles Video von Phoenix zum Thema Fracking: Start

Wir unterstützen die Korbacher Resolution zum Theam Fracking!

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Bei Openpetition läuft aktuell auch eine Petition zur Korbacher Resolution.

Bitte unterschreiben!

Hier unsere Pressemitteilung vom 12.09.2012 zur aktuellen Entwicklung im Bereich Fracking in NRW:
Fracking ist in NRW vorerst vom Tisch

Am 7. September 2012 stellten Umweltminister Remmel (B´90/Die Grünen) und der Wirtschaftsminister Duin nach dem Präsentieren einer Studie zur Erdgas-Suche in Nordrhein-Westfalen klar, dass es mit dieser Landesregierung keine Förderung von Erdgas aus tiefen Gesteinsschichten mit giftigen Chemikalien (Fracking) geben wird. Die beiden Ministerien schätzten die Risiken als zu hoch ein. Neben dem Einleiten hochgiftiger Chemikalien, die das Grund- und Trinkwasser erheblich gefährden, gelangt durch Fracking auch Radioaktivität aus tieferen Gesteinsschichten nach außen.
Wir bewerten diese Entwicklung in der Landeshauptstadt Düsseldorf als ein positives Signal, das nach unserer Einschätzung nicht nur auf die Studien und ihre eindeutigen Ergebnisse zurückzuführen ist, sondern das Verbot ist sicherlich auch ein Stück weit dem öffentlichen Druck geschuldet, den in vielen Orten die Bürgerinitiativen erzeugt haben. Es ist gut, dass sich die Bürgerinnen und Bürger zusammenschließen, und sich damit aktiv gegen die Vorhaben wehren, die gegen ihre eigenen Interessen und über ihre Köpfe hinweg bewilligt werden sollten. Der Druck von unten ist offensichtlich in der Politik angekommen. Nun fordern wir, dass sich auch die Bundesregierung dieses Themas annimmt und endlich ein bundesweites Fracking-Verbot parlamentarisch als Gesetz beschließt.
Da auch Isselburg im Visier der Erdgaskonzerne war (und noch ist?), sind wir als Bürgerinitiative Isselburg21 froh, dass diese Gefährdung unserer Heimat und unseres guten Grund- und Trinkwassers damit zunächst vom Tisch ist. Wir werden allerdings die aktuellen Entwicklungen sehr aufmerksam weiter verfolgen, denn wir können uns nicht vorstellen, dass angesichts der offenbar reichen Vorkommen unkonventionellen Erdgases die großen Weltkonzerne wie Exxonmobil auf die Ausbeutung derartig lukrativer Bodenschätze verzichten.

Es bleibt festzuhalten, dass Fracking vorerst kein Thema für Isselburg und Umgebung ist, aber wir verfolgen sehr genau wie die Konzerne und auch die Politik weiterhin agieren werden.

Nach Informationen aus der Rheinischen Post vom 28.03.2012 liegt auch Isselburg im möglichen Gebiet für Gasbohrungen von British Gas International. Hier geht es zum entsprechenden Bericht.

Das ZDF hat in 2011 einen sehr guten Bericht dazu gedreht und ist den Risiken auf den Grund gegangen.
Der Film ist sehr zu empfehlen - unbedingt ansehen!! Hier geht es zum Film.

Die Initiative Gegen-Gasbohren.de schreibt folgendes zum Thema Fracking:
“Die Erdgassuche in Deutschland ist mit Risiken für Mensch und Natur verbunden!€¦

Die Kontaminierung von Grund- und Trinkwasser, brennende Wasserhähne, Luftverschmutzung, ungeklärte Entsorgung von Abfällen, Erdbeben und  Bergschäden sowie eine zunehmende Industrialisierung von Landschaften wird weltweit mit dem Ausbau der Gasförderung in Verbindung gebracht.

Schon heute fallen bei der Gasförderung große Mengen, mit radioaktiven Isotopen, Schwermetallen und Salzen belasteten Brauchwässer, Abwässer und Bohrschlämme an, die über teils weite Strecken transportiert,  verarbeitet und entsorgt werden müssen.

Ausgelöst durch die Diskussion um das weltweit umstrittenen, teils verbotene Hydraulic ”Fracking” Fracturing, steht nun auch die Gasförderung in Deutschland in der Kritik.

Beim Fracking werden Millionen Liter Wasser mit teils hochgiftigen Chemikalien versetzt und unter großem Druck in die gasführenden Schichten gepresst, bis diese aufbrechen.

Hieß es anfangs noch, die Gasförderung in Deutschland liefe seit Jahrzehnten störungsfrei und strenge Gesetze würden uns vor Folgen €“ wie beispielsweise in den USA €“ schützen, werden nun zunehmend Missstände, Unfälle und Gesetzeslücken bekannt. Die fehlende Transparenz, falsche Behauptungen der Industrie und eine ungerechte Gesetzeslage führt  mittlerweile dazu, dass kaum noch eine Bohrung nach Gas geplant werden kann, ohne dass sich eine Bürgerinitiative gründet.

Die  Initiativen gegen-gasbohren.de unterstützen beim Aufbau neuer  Initiativen, stehen für Diskussionen und Vorträge zur Verfügung und unterhalten Kontakte zu internationalen Initiativen, Politik, Verbänden  und nicht zuletzt auch der Industrie.”

Das folgende Bild stellt das Verfahren in vereinfachter Form vor.

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Fracking-Abwasser verursachte das Erdbeben in Oklahoma.

US-Geologen gehen davon aus, dass das schwere Erbeben im Bundesstaat Oklahoma vom 6. November 2011 durch Menschenhand verursacht wurde. Wie sie im Fachjournal Geology erörtern, sei das Erdbeben durch Wasser ausgelöst worden, welches von Förderunternehmen in den Boden gepresst wurde. Das Abwasser war bei der Fracking-Technik entstanden, bei der Öl oder Gas aus Gestein gewaschen wird. Das dabei entstandene Abwasser wurde anschließend in ein altes Ölbohrloch gepumpt. Dort baute es Druck auf, welcher sich später in einem Erdbeben der Stärke 5,7 entlud. Bei dem Beben, das als das stärkste je in Oklahoma gemessene gilt, wurden zwei Menschen verletzt, zudem wurden mehrere Häuser und Straßen zerstört.
[mst]

(Quelle: Geology/Eurekalert! )

 

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